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Kooperation mit den Grundschulen

Gelingender Übergang – Kooperation mit den Grundschulen

Der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule ist für alle Schülerinnen und Schüler ein bedeutsamer Schritt, der in vielerlei Hinsicht eine Zäsur darstellt: viele Kinder kommen erstmals mit dem Bus von auswärts an die Schule; das Schulgebäude, die Zahl der Lehrer und Fächer ist um vieles größer als bisher und die Klassen sind nicht nur größer, sondern aus Kindern verschiedener Wohnorte zusammengesetzt.

Schon seit mehreren Jahren engagiert sich das CLG zusammen mit den Grundschulen des Einzugsbereichs für einen gelingenden Übergang auf unser Gymnasium. Die Zusammenarbeit ruht dabei auf mehreren Säulen.

Regelmäßig, mindestens einmal im Schuljahr, kommen Lehrkräfte der Grundschulen und des Gymnasiums zu einer Gesprächsrunde zusammen. Wir informieren uns gegenseitig über Entwicklungen, tauschen uns über verwendete Lehrwerke und methodische Vorgehensweisen aus, an die wechselseitig angeknüpft werden kann. So soll ermöglicht werden, dass das Gymnasium an die Lernerfahrungen der Kinder anknüpfen kann, die vonseiten der Grundschulen dann auch sinnvoll vorbereitet werden können. In aller Regel  steht dabei ein Schwerpunktthema im Mittelpunkt, etwa ein bestimmter Fachbereich.  Ebenfalls ist Raum zum Austausch über die Schülerinnen und Schüler. Dadurch erhalten die Grundschulen eine Rückmeldung darüber, inwieweit sie in ihrer Einschätzung der individuellen gymnasialen Eignung richtig lagen.

In dieser Runde werden auch die Erfahrungen der gegenseitigen Hospitationen gesammelt und ausgewertet, die seit einigen Jahren einen zweiten wichtigen Bereich unserer Kooperation ausmachen. Vorzugsweise die Lehrkräfte der künftigen fünften Klassen besuchen gegen Ende des Schuljahres einen Unterricht in einer Klasse vier; die Grundschullehrer/innen haben ihrerseits zu Beginn des folgenden Schuljahres Gelegenheit die frisch gebackenen Gymnasiasten in einer Unterrichtsstunde zu besuchen.  Beide Seiten gewinnen so praktischen Einblick in die jeweiligen Unterrichtssituationen.  Die Reflexion der Beobachtungen im Gespräch lässt konkrete Folgerungen für das eigene Vorgehen zu.

Aber auch über den Unterricht hinaus soll der Einstieg ins Gymnasium für die neuen Fünftklässler konkret erleichtert werden. Dafür sorgen unsere verschiedenen Angebote zur Gestaltung des Übergangs. So haben  die Kinder z.B. bereits im Vorfeld beim Schnuppernachmittag die Möglichkeit das Schulgebäude und verschiedene Fachbereiche zu erkunden; beim Kennenlernnachmittag vor den Sommerferien lernen sie bereits ihre Klassenkameraden und ihre/n Klassenlehrer/in kennen. Der Schulanfang wird mit Klassenpaten aus der SMV erleichtert, eine Klassenlehrerstunde führt das Soziale Lernen und den Erwerb verschiedener Arbeitstechniken fort. Methoden, die in der Grundschule vorbereitet werden, haben ihre systematische Fortführung im Methodencurriculum des CLG. Differenzierung und Freiarbeit finden Eingang in den Intensivierungsstunden und im Angebot der Hausaufgabenbetreuung.

Diese und andere Angebote ergänzen die Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Umkreis zu einem Konzept des gelingenden Übergangs.


Die nächste Gesprächsrunde Grundschulen – Gymnasium
ist anberaumt für  Montag, den 23.1.2012, 14 -16 Uhr
Raum E 2.1 am CLG

(Text: C. Feile)