"Die Energietechnik des Pelletofens": Vortrag in Rottenacker am 29.9.2011
Am 29. September reisten die Mitglieder der Nachhaltigkeits-AG nach Rottenacker zu einer kleinen Firma namens System Sonne, wo sie einen Vortrag über die nachhaltige Energietechnik der Pelletöfen besuchten.
Die Hauptfrage bei dem Vortrag war, wann es endlich eine Holzheizung geben werde, die genauso komfortabel ist wie eine Öl- oder Gasheizung. Wichtig zu wissen ist, dass Pellets Holzstückchen sind, die aus zusammen gepressten Sägespänen bestehen und einen höheren Brennwert haben als normales Scheitholz oder anderes.
Der Pelletkessel, von dem die Rede war, entstammt bereits der dritten Generation. Davor gab es schon viele Prototypen.
Doch was ist Nachhaltigkeit? Man sagte uns, dass es etwas mit erneuerbaren Energien zu tun hätte. Dazu gehören Solarkraft und Sonnenenergie, welche die Windkraft, Wasserkraft und Bioenergie beinhaltet, denn ohne die Sonne gäbe es diese drei Arten von Energie gar nicht. Es gäbe 14 Millionen Scheitholz-Öfen in Deutschland. Aus jedem Baum werden 15% für Pellets genommen. Ein weiterer Grund für die Pelletheizung ist, dass Öl mehr Platz braucht als die Pellets. Leider kann die Technik mit Holz zu heizen niemals ganz emissiosfrei sein, da immer bei der Verbrennung CO² entsteht und immer etwas Feinstaub übrig bleibt.
Die neue Pelletheizung müsse zum einen EINFACH und zum anderen SAUBER sein. Das waren die zwei Haupteigenschaften. Ein paar Gründe warum die neue Pelletheizung so einfach ist, sind, dass sich die Pelletöfen einfach in jeden Heizraum einbringen lassen, sie zu jedem Warmeverteilungssystem passen und ein einfacher Betrieb einen grenzenlosen Komfort bietet. Gründe für die enorme Sauberkeit sind die stressfreie Verbrennung, die Hocheffizienz-Wirbulatoren, der Hochtemperaturen-Staub-Abschneider mit Zyklonwirkung und die Verbrennungskontrolle, die für saubere Luft sorgt.
Außerdem sagte man uns, dass man, bei den neuesten Versionen der Pelletöfen durchschnittlich nur zweimal die Asche leeren muss. Man spart überall, wo es nur geht, z.B. durch die vollständige Rest-Asche-Ausnutzung, die auch zu weniger Kohlenstoffmonoxid führt. Dazu kommt die äußerst intelligente Fotozelle, die, wenn sie erkennt, dass noch Glut vorhanden ist, die Zündung weglässt und durch kurze Windstöße die Glut wieder zum Brennen bringt.
Es wurde gesagt, dass ein guter Pellet nur einen Aschgehalt von 0,3% bestitzt. Nach dem Vortrag gab es Verpflegung und gleichzeitig eine Vorführung, in der die Techniker einen solchen Pelletofen zusammen montieren. Ohne die ganze Elektronik hat das ganze nur 30 Minuten gedauert und alles zusammen würde ungefähr nur 1,5 Stunden dauern. Und somit endete der Vortrag über die nachhaltige Technik der neuen Pelletheizung.
(Text: Halil Ciftci)


