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Vortrag in Rottenacker zum Thema "Solarhaus" am 3.2.2011

In einem Vortrag brachte Herr Gerold Weber der Arbeitsgemeinschaft die Vorteile eines Solarhauses näher.

Das Solarhaus ist ein Haus mit einer sehr modernen und nachhaltigen Energie- nutzung. Das Solarhaus heizt ausschließlich mit Sonnenenergie. Diese regenerative Energie wird nicht wie Erdöl oder Erdgas in absehbarer Zeit aufgebraucht sein. Zudem bietet sich der Standort Süddeutschland für ein Solarhaus besonders an, da die Sonneneinstrahlung optimal ist. Ferner erfuhren wir, dass 10 kW/h ca. 1 Liter Heizöl entsprechen und dass wir durchschnittlich 10 Liter Heizöl oder 100 kW/h für einen Quadratmeter benötigen (eine gute Dämmung verringert den Verbrauch von Rohöl und schont somit auch den Geldbeutel). Das Solarhaus, auch „Passivhaus“ genannt, verbraucht im Gegensatz zum normalen Haus nur 15kW/h pro Quadratmeter. Dieser geringe Energieverbrauch kommt durch eine sogenannte passive Energienutzung zustande, z.B. durch große Fenster, die nach Süden oder Westen ausgerichtet sind. Um die Sonneneinstrahlung möglichst optimal auszunutzen benötigt man eine Kollektorenanlage auf dem Dach. Diese sollte über 20 Quadratmeter groß sein. Um die erzeugte Wärme zu speichern, benötigt man einen Wasserpufferspeicher. Dieses Gerät ist bis zu 8 Meter hoch und hat eine Speicherkapazität von bis zu 48000 Liter Wasser.

Fazit: Das Solarhaus ist eine gute Idee. Wer das Geld hat, sollte es sich überlegen, ob er sich nicht ein Passivhaus bauen lassen will. Das Solarhaus erzeugt kein Kohlenstoffdioxid und spart zudem die Heizkosten.

(Text und Fotos: Maximilian Hildebrand)

 

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