Die Internationalen Physikolympiaden
Die Internationalen Schülerolympiaden in Physik sind Wettbewerbe, bei denen es um das Lösen physikalischer Aufgaben geht. Jeder teilnehmende Staat entsendet eine Mannschaft von fünf Schülern.
Der eigentliche Wettbewerb besteht aus zwei fünfstündigen
Klausuren, einer theoretischen und einer experimentellen.
Daneben gibt es ein umfangreiches Programm mit Besichtigungen, Exkursionen und Veranstaltungsbesuchen - und natürlich viele Möglichkeiten zu Kontakten mit Schülern aus anderen Staaten. Die Physik-Olympiade richtet jedes Jahr ein anderes Land aus.
Was kann man gewinnen?
Die fünf Besten der 4. Runde fahren nicht nur mit zur Olympiade; sie durchlaufen mit der 4. Runde auch das Auswahlverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes.Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht ihren Schülerpreis für hervorragende Leistungen an die Mitglieder der Mannschaft.
Für den erfolgreichen Abschluss der vorherigen Runden gibt es Urkunden, Sach- und Geldpreise.
Was muss man können?
Bei den Internationalen Olympiaden müssen die Aufgaben ohne Hilfsmittel (Lehrbuch, Formelsammlung) gelöst werden. Zur Lösung der Aufgaben der 1. Runde kann aber Literatur verwendet werden. Formeln, die in den gängigen Lehrbüchern stehen, brauchen nicht hergeleitet zu werden.Die Abgabetermine werden von den einzelnen Bundesländern festgesetzt.
Die Schülerinnen und Schüler, die die Aufgaben gut gelöst haben, erhalten einen zweiten Satz mit schwierigeren Aufgaben, die wieder in Hausarbeit zu lösen sind.
Die 3. Runde wird ein mehrtägiges Seminar sein, zu dem die ca. 50 Bestplazierten aus der 2. Runde eingeladen werden.
Den Teilnehmern entstehen keine Kosten.
Alle Kosten trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung.